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RaumLos! Sommer im Wenk

«Was machst du so diesen Sommer? Wir hätten da eine Idee: Verbring deinen Sommer mit uns auf dem Wenkareal.»
«Schon wieder beim Wenk?»
«Ja, aus Gründen!»       

Wer in Aarau niederschwellige Kultur oder sonstige nicht profitorientierte Events veranstalten will, findet sich jeweils mangels Alternativen zwangsläufig beim Wenk wieder, dem Zuhause der Jugendarbeit Aarau.
Denn Räume für niederschwellige und unkommerzielle Kultur oder einfach nur einen offenen Begegnungsort gibts in Aarau nicht. Seit über dreissig Jahren wird von unterschiedlichen Gruppen, Vereinen und Kollektiven mit vielfältigen Aktionen auf diesen Mangel aufmerksam gemacht. Aber anscheinend vermag nichts den Trott in dieser verschlafenen Stadt zu durchbrechen. Hausbesetzungen und Demonstrationen mit mehreren tausend Menschen haben genau so wenig gebracht wie Diskussionsrunden oder Gespräche mit entsprechenden Verantwortlichen.

Die Raumthematik in Aarau stellt ein strukturelles Problem dar. Viele kleine und unkommerzielle Projekte empfinden den Zugang zu Räumlichkeiten als durch verschiedene Faktoren – oft finanzieller Art – erschwert und scheitern nicht selten an unüberwindbaren Hürden. Dies obwohl die Infrastruktur offensichtlich vorhanden ist, werden doch regelmässig grössere, meist gewinnorientierte Veranstaltungen im städtischen Raum durchgeführt. Diese Situation blockiert ein vielfältiges Kulturschaffen und partizipative Projekte.
Wir lassen unsere Bedürfnisse jedoch nicht kleinreden und wollen unser Engagement auch nicht verpuffen lassen. Wir sind in verschiedenen Aarauer Vereinen aktiv, organisieren Veranstaltungen zum konsumieren, mitmachen, geniessen, abschalten, weiterbilden oder etwas gutes zu tun; sich selber, seinen Mitmenschen und der Natur. Und wir alle brauchen dazu dringend Räumlichkeiten.
Das Wenk steht vom 8. Juli bis am 18. August leer und soll in diesem Zeitraum möglichst vielfältig genutzt werden. Wir wollen jedoch kein fertiges Programm präsentieren sondern gemeinsam mit dir aktiv werden.

Das Wenk kann und soll jedoch keine dauerhafte Lösung für unseren Bedarf an unkommerzieller Kultur sein, sondern weiterhin das Zuhause der Jugendarbeit bleiben. Deshalb wollen wir diese sechs Wochen auch nutzen um gemeinsam Perspektiven für gemeinschaftlich genutzte und offene Räume zu entwickeln.

Also komm vorbei, bring dich ein und lebe dich aus!


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